Cateriam ūüźĪ

Oh man. Katzencafe. Jaja, Japantouristen m√ľssen nat√ľrlich immer in ein Katzencafe. Wir waren das letzte Mal in keinem. Aber man will ja nicht mit den g√§ngigen Klischees brechen. Also haben wir das heute nachgeholt. Wir waren im Cateriam

Egal was Tiersch√ľtzer jetzt sagen m√∂gen, an Tierqu√§lerei erinnert dies wirklich nicht. Die Mitarbeiter sind sehr liebevoll zu den Katzen und wir wurden zu beginn angehalten, dass wir die Katzen in keiner Weise st√∂ren d√ľrfen. Kinder unter f√ľnf Jahren sind verboten. Kinder unter 12 Jahren d√ľrfen nur in Begleitung der Eltern das Cafe betreten. Au√üerdem mussten wir unsere Schuhe ausziehen, uns gr√ľndlich die H√§nde waschen und anschlie√üend mit Alkohol desinfizieren. Erst dann durften wir zu den Katzen.

Das Cafe hat eine ziemliche Wohnzimmeratmosph√§re. Man sitzt irgendwo rum und die Katzen laufen da so lang. Sie scheinen schon sehr fr√ľh an Menschen gew√∂hnt zu sein, denn sie sind extrem zutraulich. Die Mitarbeiter passen st√§ndig auf, dass man den Katzen nicht zu viel abverlangt und sie in Ruhe „leben“ k√∂nnen. Eigenes Katzenfutter mitbringen ist verboten. Und sonst auch d√ľrfen die Katzen nicht gef√ľttert werden. Man konnte zwischen 30 und 60 Minuten Aufenthalt w√§hlen. Wir waren nur 30 Minuten da, merkten aber, dass das doch ziemlich knapp von der Zeit her war.

Eigentlich kann man sagen, dass das Katzencafe nichts anderes als ein normales Cafe mit kleiner Auswahl ist. Es gab nur eine Hand voll Dinge zu bestellen. Der einzige Unterschied ist, dass da Katzen rum laufen. Die Katzen werden nicht besonders dressiert oder anderes. Sie laufen da einfach nur lang. Wie bei Dir zu Hause…

Japan… again!

Ohayo!

Nun sind wir endlich wieder in Japan. Und diesmal habe ich sogar meinen Geburtstag hier feiern können. Yay!

Wir sind diesmal mit einer 787 geflogen, die f√ľrchterlich laut war. Aber das haben die Boeings wohl so an sich.

Im Flugzeug war es f√ľrchterlich warm. Letztes Mal war es f√ľrchterlich kalt. Vielleicht wirds dann n√§chstes Mal sehr angenehm?

Japan Airlines hie√ü diesmal die Fluggesellschaft, die uns nach Tokyo brachte. Es war wirklich merkbar anders als mit Air China. Nicht besser oder schlechter. Aber anders. Air China ist irgendwie deutscher… √§hh, strikter. Strenger. Und durchgeplanter. Japan Airlines ist wesentlich freundlicher. Air China war nicht unh√∂flich, aber sie haben keine Zeit an H√∂flichkeiten verschwendet. Japan Airlines nahm sich immer die Zeit f√ľr Freundlichkeit. Bei Air China gab es wesentlich mehr Getr√§nke und Snacks. Dieses Mal hatten wir fast ein bisschen zu viel Durst.

Interessant ist die Sauberkeit. Von der Toilette konnte man diesmal nach 11h Flug quasi noch essen. Beim Air China Flug waren die Toiletten schon nach wenigen Stunden nicht mehr benutzbar. Man hatte das Gef√ľhl, das der komplette Toilettenraum als Klosch√ľ√üel angesehen wurde.

Ansonsten war es schön. Wir saßen in der Mitte. Unser Gepäck ist vollständig angekommen.

Ich habe √ľbrigens Geburtstag. Achja, sagte ich ja schon ^.^

Gef√ľhlt wo anderst.

Eine Dienstreise hat ja auch immer etwas spannendes. Endlich trifft man mal die Menschen, mit denen man seit langem zusammen arbeitet. Dieses mal war es Elmshorn.

Ich war zu Gast bei einem Airbaghersteller, den das Unternehmen, in dem ich angestellt bin, seit Jahren betreut. Neben mir war noch ein Kollege und B√ľronachbar dabei sowie weitere HPC-3.Level Admins aus Schweden, den USA und Indien.

Dienstag Morgen hin und Mittwoch Abends zur√ľck. Nicht lange und zugegeben etwas stressig. Daf√ľr ist man aber schnell wieder zu Hause. Viel gesehen von der Stadt habe ich nicht, wir waren die meiste Zeit am Arbeiten. Das was ich von der Stadt sah vermittelte mir den Eindruck, dass es nicht wirklich schlimm ist, wenn ich nicht mehr Zeit in ihr verbringe. Leider….

Aber wisst ihr was das beschissenste war? Diese verkackten Duschen im Sportlife Hotel. Meine Fresse. Das diese Ger√§te nur in hom√∂opathischen Dosen Wasser verteilen ist dabei nichtmal das Schlimmste. Nein, es war die Tatsache, dass die Ger√§te Buchst√§blich im Sekundentakt ihre Temperatur wechselten. Und dabei nicht ein klein wenig oder mittelviel. Nein, verdammte Schei√üe, das Ding kn√∂delte im Sekundentakt von arschkalt auf br√ľllend hei√ü. Das ging garnicht klar. Ich hab mich auch mit anderen Hotelg√§sten unterhalten. Diese haben es ebenso erlebt. Fuck, Sportlife, was stimmt bei euch egtl nicht? ???

Klassenfahrt.

Damals, als ich noch zur Schule ging, da waren die Klassenfahrten immer etwas ganz besonderes. Das hat sich heute nicht ge√§ndert. Der einzige nennenswerte Unterschied ist die Tatsache, dass der Lehrer nun gemeinhin als Vorgesetzter gilt und mich daf√ľr bezahlt, dass ich in seinem Unterrichtsraum anwesend bin. Man k√∂nnte also von einer Dienstreise reden. Aber das hie√üe ja, dass ich nun alt sei und sowas. Ich nenne es daher Klassenfahrt ūüôā

Am 14.09.2017 musste ich mich also fr√ľh morgens von meinen Liebsten verabschieden und machte mich, wie immer, auf den Weg zur Arbeit. Nur hatte ich heute einen gro√üen Oma-Trolli dabei, den ich hinter mir herzog.

2017-09-14

07:30

Treffen war 07:30 Uhr und ich war sogar etwas zu fr√ľh am Start. Abfahrt sollte 0800 sein. Aber wie schon zu Schulzeiten kam man zu sp√§t los.

Damals, da saßen die coolen Kids immer ganz hinten im Reisebus. Und genau das taten wir CAE/HPC-Admins nun auch. Letzte Reihe und das erste Bier Рfuck yeah! I like my job.

Unterwegs hielten wir bei einem Edeka irgendwo im Nirgendwo. Dunno. Unwichtig.

Hab ich eigentlich schon erw√§hnt wo es hin ging? Wismar. Und genau da kamen wir um 12:30 Uhr an. Im Hotel „Alter Speicher“ um genau zu sein. War cool da. Und es gab WLAN. Was will man mehr?

13:30

Stadtf√ľhrung. Wir sahen ein paar Kirchen, die wieder aufgebaut werden und solche, bei denen das nicht der Fall ist. Ich sah eine Menge interessante Orte, an denen ich liebend gern etwas mehr Zeit verbracht h√§tte, aber leider ist man in so einer Stadtf√ľhrung ja an ein Programm gebunden und muss von Ahh nach Beh hetzen.

Unwichtiges am Rande: Karstadt wurde hier gegr√ľndet und das Stammhaus befindet sich auch noch am Karstadtplatz.

Eine wirtschaftliche Idee aus alter Zeit, die heute so nicht mehr existiert: Dort war ein Haus. Dieses Haus hatte einen Eingang durch den man in einen Flur gelangt. Von diesem Flur ging rechts eine Kneipe und links ein Friseur ab.

Friseur + Kneipe damals im ziegelsteinfarbenen Haus

Man zog sich also einen Zettel beim Friseur und w√§hrend man wartete ging man r√ľber in die Kneipe. War man an der Reihe kam der Barbier r√ľber und holte Dich ab. Du gingst zusammen mit Deinem Bier in der Hand r√ľber zum Friseur und liest Dir die Haare schneiden. Nachdem Du wieder wundersch√∂ne Haare hattest, bezahltest Du den fixen Barbier und gingst r√ľber in die Kneipe um deine Zeche zu begleichen und dein Glas abzugeben. Ach, der Egon von Nebenan ist ja auch da! Dann bleibst Du halt noch schnell auf ein weiteres Bierchen. Und dann kam auch schon Werner, der musste ebenfalls zum Friseur. Er hat gerade bei einer neuen Rederei angefangen und alle h√∂ren ihm gespannt zu, wie er von Dirnen in Warschau schw√§rmt. … Anyway

Ich finde dieses Konzept sollte man wieder aufleben lassen. Den Friseur gibts nicht mehr. Auch die Kneipe ist nicht mehr da. Aber das Haus steht noch.

Wieder zur√ľck im Hotel hatten wir so etwas, was man in anderen Firmen „Betriebsversammlung“ nennt. Eine interne Informationsveranstaltung halt, damit die Admins auch Wissen, warum sie die Softwareentwickler hassen und umgekehrt ūüėČ .

20:00

Irgendwie war es ja kurz vor der Wahl und ganz ’schland war m√§chtig aus dem H√§uschen bald mal wieder ein kleines Kreuzchen zu machen um die Illusion aufrecht zu erhalten, sie k√∂nnten die wirtschaftliche und politische Ausrichtung dieses Landes in irgendeiner Weise mit lenken. War das zu hart formuliert? Nun seis drum, es geht hier auch um etwas anderes als um eine Grundsatzdiskussion zum Thema „Demokratie“ und „Demokratieverst√§ndnis“.

Was ich eigentlich vorhatte zu berichten ist die Tatsache, dass das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) auch im Hotel war und eine Sondersendung zum Thema „B√ľrgerstimmen zur Wahl“ hatte. Man bat uns doch auch ein bisschen vor der Kamera rum zu sitzen und interessiert zu tun. Alle Getr√§nke gehen aufs ZDF! Alles klar, dann kann ich meine gezahlten Geb√ľhren also nochmal versaufen. Mach ich!

Das Interview fand dann n√§chsten Morgen statt. Und als Gage gab es eine Morgenmagazin Tasse. Yay, kann man mit rumprollen….nicht.

2017-09-15

10:00

Hafenrundfahrt.

Dachten wir jedenfalls alle. Eigentlich war es das ja auch. Allerdings in einem echten Segelschiff. Meine Fresse, das war beeindruckend.

So ein Schiff ist unglaublich entspannend mit seinem seichten Wellengang
Das ist nicht gestellt. Mein Kollege Rob arbeitet wirklich und telefoniert per VPN nach Hause.
sch√∂√∂n…
Anker…..
Seeeegel….

14:00

Wir waren wieder im Hafen und ich nutzte die Gelegenheit endlich mal etwas von der heimischen Kultur aufzusaugen. Auch wenn es in 45 Minuten schon wieder weiter gehen sollte, lies ich es mir nicht nehmen noch fix in den Plattenladen vor unserem Hotel rein zuhuschen.

Und ich fand tats√§chlich zwei beeindruckende Sch√§tze. Zum Einen einen polnischen Metal-Sampler aus dem Jahr 1984, auf dem neben Manowar und Metallica auch Loudness und Earthshaker aus Japan vertreten sind. Das gute St√ľck nennt sich „Hell Comes To Your House“ und wurde vom Label „Music For Nations“ verlegt.

Au√üerdem fand ich eine eventuell noch viel beeindruckendere Platte. Es handelt sich um ein ausgemustertes Exemplar der Stadt- und Kreisbibliothek Grimmen. Kleeblatt ‚ĄĖ 14 – Electronic-Pop hei√üt das gute St√ľck und ist – wie k√∂nnte es anders sein – bei Amiga in der DDR im Jahr 1985 erschienen. Der sozialistische Zweck dieser Platte ist der Verbreitung sozialistisch-elektronischer Musik! Nein, keine Ahnung was sich die Staatsmacht dabei gedacht hat, aber sie bildet ein authentisches Bild der damaligen, wenig ges√§ten, elektro K√ľnstler der DDR ab. Ich jedenfalls hatte von Julius Krebs, Hans-Hasso Stamer und Wolfgang Paulke vorher noch nie etwas geh√∂rt. Ich frage mich ja weiterhin wo die ihr Equipment her hatten. Auf dem Cover hinten ist deutlich zu sehen, das westliche Technik, wie Moogs oder Commodore 64 im Gebrauch sind.

Die ganze Platte kann hier angehört werden. Und sie ist es wirklich wert gehört zu werden.

Die dritte Platte wurde mir von einem Kollegen empfohlen. Es war „Revolutions“ vom alten Herrn Jarre. Gegen den kann man eigentlich sowieso nichts haben, nur habe ich mich in der Vergangenheit noch nicht in dem Ausma√ü mit ihm besch√§ftigt, wie es mir lieb w√§re. Also griff ich auch hier zu und wurde nicht entt√§uscht.

14:45

Actionpainting. yay, so mit Farbe rum schmaddern in Ganzk√∂rperw√ľrsten? Denkste, wir haben eine ca 15x15cm Leinwand bemalt, die mit einem Fischernetz besponnen war. Und da das Ganze so unspektakul√§r war, werde ich auch nicht weiter berichten. Dort, wo gemalt wurde, sollten wir auch Essen und die Zeit verging und ich vertrieb mir mit Rob selbige indem wir durch die alten Stadionruinen vom Wismarer Sportclub (Name von der Redaktion ge√§ndert) wanderten.¬† Das war doch recht unterhaltsam und skurril.

Beim Essen war unser Chef, der eigentlich nicht viel Alkohol trinkt, der Meinung, er m√ľsse uns allen den ein oder anderen Schnaps ausgeben.

~20:00

Ich bin mir nicht sicher wann es zur√ľck ging, aber es war stockduster und wir gingen durch einen Park. Die Mehrheit der Leute fuhr Bus, aber nachdem ich ja im Juni wegen einem doppelten Bandscheibenvorfall im Krankenhaus lag, versuche ich im allgemeinen mich mehr zu bewegen und √ľberredete daher ein paar meiner Kollegen es mir gleich zu tun. Also auch zu Fu√ü zu gehen, und dem Bus den R√ľcken zu zukehren.

Flyer der Fellfresse

Irgendwann gingen wir dann zur Metal-Kneipe in Wismar. Sie nennt sich Fellfresse. Ich finde dies ist ein vorz√ľglicher und √ľberaus treffender Name. Die erste Band war eine Cover-Kombo die aber durchaus K√∂nnen Bewies. Teilweise dachte man, AC/DC pers√∂nlich gibt sich die Ehre und spielt heute in Wismar. Gecovert wurde alles, was man als Klassik-Rock bezeichnen kann.

Die zweite Band war Mainpoint mit ihrem 2m H√ľnen am Bass und Gesang. Durchaus angenehme Musik. Stilistisch sehr klassischer Metal mit viel Satan und Blut und Jungfrauen und so. Nachdem Konzert hat der im wahren Leben lammfromme S√§nger dann mir und ein paar Anderen ein Bier spendiert und sich l√§nger mit einen meiner Vorgesetzten unterhalten. Die Gemeinsamkeit beider ist das Geburtsjahr und die Leidenschaft f√ľr gitarrenlastige Musik.

Mainpoint Live 2017 in der Fellfresse

Das Brauhaus in Wismar mit eigenen Bierkreationen ist nicht verkehrt, aber macht viel zu fr√ľh zu. Daher schreibe ich auch nicht viel dar√ľber, denn ich kam immer zur letzten Runde…

Irgendwann vielen wir dann ins Bett.

(…to be continued…)

Fazit:

Ich h√§tte mir mehr Freizeit gew√ľnscht. Die hatten wir nur kurz am Samstag Nachmittag ab 17 Uhr. Und nat√ľrlich haben um diese Uhrzeit die ganzen kleinen L√§dchen, die eine Stadt ihren Charakter verleihen, schon zu. Ein zu straffes Programm f√ľr eine eher ruhige Stadt, die mit Geduld erkundet werden m√∂chte, fernab vom Tourismusguide, der einen durch die Stra√üen scheucht.

 

Back! (-stein)

Nachdem unser alter Server abgeraucht ist, haben wir nun neue Wege beschritten und lassen unseren Blog fremdhosten. Jaja, ich werde alt und faul und selbst meine Mails hoste ich nicht mehr selber, sondern bezahle Geld, damit es Jemand tut (mailbox.org).

Ich hatte nat√ľrlich, dumm wie ich bin, nur die plain html-Seiten unserer alten Beitr√§ge gesichert. Somit sind nur die Texte und nicht mehr unsere Bilder vorhanden. Anhand der Namentags k√∂nnten wir diese aber den Posts wieder zuordnen. Ob und wann wir das machen, kann ich aber nicht sagen. Aber wenn wir mal ganz viel lange Weile und Zeit haben, k√∂nnte das durchaus passieren.

Ach, btw, wir fahren im März 2018 wieder nach Tokyo. Yay. \o/

Ich will wieder nach Hause…

Seit ich ungef√§hr 13 Jahre alt war, war Tokyo f√ľr mich immer ein Sehnsuchtsziel. Ein Ort den ich soooo gerne einmal live sehen w√ľrde, aber der so furchtbar viele Kilometer weit weg liegt. Ein Ort der schon etwas verkl√§rtes hatte, alleine durch die Ferne und scheinbare Unerreichbarkeit. Man k√∂nnte sagen, dass als Teenager Tokyo sowas wie mein Shangri-La (oder auch Utopia, aber ich mag die Bezeichnung Shangri-La lieber ;-)) war. Nat√ľrlich schwebte da im Hinterkopf der Gedanke, dass all das ganz anders aussehen k√∂nnte als ich es mir ausmale. Vielleicht w√§re es ja ganz gr√§sslich, wenn ich jemals im echten Tokyo unterwegs w√§re. Aber da ich es nicht wusste und es mir reichlich unrealistisch schien, in absehbarer Zeit eine solche Erfahrung zu machen… Nun was sollte ich schon tun? Ich konnte es nicht √ľberpr√ľfen. Trotzdem… Tokyo ging mir nicht aus dem Kopf. Und das so sehr, dass ich in regelm√§√üigen Abst√§nden vom Flug bzw. dem tats√§chlichen Aufenthalt in meinem Shangri-La tr√§umte. Da waren wilde Reisen √ľber Felder und Schwimmbecken in fliegenden Bussen in meinem Kopf und ich habe mich vorz√ľglich mit zwei kleinen Japanerinnen bei meinem ertr√§umten Austausch unterhalten… Ich wollte es so gerne wissen – wie ist es denn jetzt in Tokyo? Traumhaft sch√∂n? Oder eigentlich gar nicht so besonders?

Nun… jetzt waren wir ja da. Von daher wei√ü ich so ungef√§hr wie es da ist. Wir haben vielleicht nicht jede Ecke gesehen, aber einige doch sehr sch√∂ne Seiten von Tokyo entdeckt. Am nachhaltigsten beeindruckt mich immer noch die H√∂flichkeit und die gegenseitige R√ľcksichtnahme der Menschen untereinander. Die malen da einen Strich auf dem Boden und die Menschen stellen sich alle brav in Reih und Glied da an? Sowas g√§be es in Deutschland nicht. Keiner dr√§ngelt beim Ein- und Aussteigen aus total √ľberf√ľllten Bahnen? Wo gibt’s denn sowas… Die Menschen stellen sich alle nur auf eine Seite der Rolltreppe? …Ich h√∂rte davon, dass es L√§nder gibt wo die Menschen sowas tun, aber gesehen habe ich das so konsequent noch nirgends. Man entschuldigt sich gegenseitig, wenn man jemand anderen den Platz wegnimmt? Wie idealistisch… Jeder Verk√§ufer begr√ľ√üt jeden einzelnen Kunden im Laden? Fast schon unheimlich. Und ja… der Service. Es gibt Service und Kundenfreundlichkeit in diesem Land die seinesgleichen sucht. Ernsthaft.

Es ist mir dabei √ľbrigens herzlich egal, ob diese Freundlichkeit vorgespielt ist oder nicht. Wenn mir eine kleine Verk√§uferin trotz nicht vorhandener Englischkenntnisse mit H√§nden und F√ľ√üen versucht meine Frage zu beantworten und dabei nicht die Geduld verliert, rechne ich ihr das hoch an. Auch wenn sie dabei die ganze Zeit innerlich flucht. Das nennt man Kundenservice. Sollte man in Deutschland auch mal dr√ľber nachdenken. Ich arbeite auch im Kundenservice und habe recht schnell gelernt: man l√§chelt Kunden immer an – auch wenn man sie gerade am liebsten verpr√ľgeln m√∂chte. Japaner sind da Meister drin. √Ąh… also im L√§cheln.

Ja also wo war ich nochmal? Ach ja in Tokyo. Und also… das ist so. Ich t√§te da gerne wieder hinfliegen. Ich war jetzt da und leider ūüėČ hat es mir gefallen. Das Sehnsuchtsziel ist auch nach dem Aufenthalt dort immer noch ein Sehnsuchtsziel. Daran hat sich nichts ge√§ndert. Wie das sein kann? Naja wir haben uns halt so willkommen… so Zuhause gef√ľhlt. Wir kamen uns dort gar nicht so fremd vor und wie schon oben beschrieben, waren die Menschen echt toll und… alle so h√ľbsch klein. ūüôā Wir haben uns wirklich arg heimisch gef√ľhlt als wir feststellten das alle Japaner ungef√§hr unsere Gr√∂√üe haben und auch sonst wirkte alles so vertraut. Jedes Mal wenn Neo Bilder aus Japan anschaut sagt er „Oh da sind Bilder von Zuhause.“ Interessanterweise habe ich dieses Ph√§nomen auch bei einem Kollegen hier auf der Arbeit beobachten k√∂nnen, der sein 20-j√§hriges Reiseziel (D√§nemark) auch als sein Zuhause bezeichnet. Er beschrieb es so: „Du merkst es schon wenn du √ľber die Grenze kommst. Dein ganzer K√∂rper entspannt sich…“ Er z√§hlt jedes Jahr die Tage, bis zu seinem n√§chsten Urlaub und f√ľhlt sich immer wieder grundentspannt sobald er da ist/war. Ich kann es ihm nachf√ľhlen… und das nach nur einem Trip ins Land der aufgehenden Sonne (meine Traumreisen mal nicht mitgez√§hlt, denn dann war ich schon unz√§hlige Male dort ;-)).

Klar. Tokyo bzw. Japan hat bestimmt auch seine h√§sslichen Seiten. Nur schien es die zumindest w√§hrend unseres Aufenthalts sehr gut zu verbergen. Da war lediglich ein kurzer Moment, wo uns/mir jemand etwas auf deutsch (?) hinterher gerufen hat. Aber davon f√ľhlten wir uns jetzt nicht so furchtbar gest√∂rt. Ich habe es zuerst gar nicht richtig wahrgenommen. Auch wurden wir (wie es viele im Internet meinen) nicht aufgrund unseres exotischen (:D) Aussehens angestarrt. Also k√∂nnen wir √ľber diese „Schattenseiten“ nicht wirklich viel erz√§hlen. Daf√ľr war unser Aufenthalt wohl nicht lange und intensiv genug… oder wir sind zu blind um sowas √ľberhaupt zu sehen. ūüėČ

Wie auch immer. Es gibt noch etliche Dinge die wir/ich in Tokyo gerne ansehen m√∂chte/n. Wir sind mit diesem Ort und diesem Land noch lange nicht fertig. St√§ndig kreisen unsere Gedanken wieder um unseren n√§chsten m√∂glichen Besuch dort. Momentan ist der Zeitpunkt recht ungewiss, da wir aufgrund des Projekts „Umzug“ unsere kompletten zeitlichen Ressourcen gebunden haben und auch finanziell schauen m√ľssen, ob und wann wir uns so ein kostspieliges Vergn√ľgen wieder leisten k√∂nnen.

Dennoch: Wir wollen gerne wieder nach Hause! ūüôĀ

We’ve been X’ed

Unglaublich aber wahr, wir haben tats√§chlich am Samstag, den 4ten M√§rz im Flieger nach London gesessen, um uns in Wembley¬†X Japan¬†live anzusehen. Wir sind dieses Mal vom Hamburger Flughafen aus gestartet. Nach Hamburg kamen wir per Bahn. Seit kurz vor 10 Uhr waren wir schon unterwegs. Die Fahrt mit der deutschen Bahn lief auf unserem Hinweg ohne Probleme oder Verz√∂gerungen. Am Flughafen angekommen mussten wir durch die gewohnten Sicherheitschecks. Das ging hier allerdings wesentlich schneller als in Frankfurt, was unter anderem daran lag, dass wir nicht erst zig Kilometer Laufstrecke zur√ľcklegen mussten um zum Gate zu kommen. Die Hamburger waren auch alle recht entspannt. Unser Check-In war also recht angenehm. Wir hatten sogar noch Zeit am Automaten ein Eis zu gewinnen. ūüėÄ

Wir gingen p√ľnktlich an Bord und nahmen unsere Pl√§tze ganz hinten im Flieger ein. Schon relativ schnell stellte ich fest, warum der Flug so billig war. Das Flugzeug war ganz sch√∂n heruntergekommen. Naja. Damit kommt man auch nach London. Also los geht’s.ÔŅľ

In London angekommen mussten wir uns erstmal umschauen. Durch den Zoll ging es ganz schnell, nachdem wir freundlich erkl√§rten kein Heroin, Exctasy oder √Ąhnliches mit uns f√ľhren. Jetzt mussten wir nur den Bus finden mit dem wir fahren wollten. Und wie und wo bezahlt man eigentlich das Busticket? Ein freundlicher Mitarbeiter am Flughafen teilte uns mit, dass wir dieses ganz einfach in bar bei dem Fahrer bezahlen k√∂nnten. Sehr cool. Das macht die Sache wesentlich einfacher. 10 Pfund soll die Fahrt kosten. Klingt etwas viel, aber letztlich waren es nur 8,50 Pfund und von Luton aus hatten wir ja auch eine ganz sch√∂n weite Strecke zur√ľckzulegen.

Die Busfahrt hat ganz sch√∂n lange gedauert. Und irgendwie sah London aus dem Busfenster fernab vom Buckingham Palace und anderen Sehensw√ľrdigkeiten ganz sch√∂n h√§sslich aus. Verdreckte Vorg√§rten, kaputte Z√§une, M√ľll… herumliegende K√ľhlschr√§nke und √ľberall √úberwachungskameras. Hauptsache wissen was die Leute machen. Ob die alles zum√ľllen egal. Hauptsache wir k√∂nnen sie dabei sehen! Priorit√§ten und so…

Am Shopping-Center von Brent Cross mussten wir umsteigen. Das n√§chste Busticket einer anderen Bef√∂rderungsgesellschaft mussten wir per Visa-Card zahlen. Im Bus mit dem es weiterging hing so ein h√ľbsches Plakat auf dem stand man solle doch ja nicht z√∂gern¬†alles¬†was einem ungew√∂hnlich erscheint zu melden… Die DDR l√§sst gr√ľ√üen. Ein weiteres Plakat machte darauf aufmerksam, dass man nie wissen k√∂nne, ob ein Fahrgast nicht ein Kontrolleur in Zivil sei. Hach wie beruhigend. Da f√ľhlt man sich so sicher und willkommen. Wir konnten sogar jede Bewegung der anderen Fahrg√§ste auf einem Monitor sehen, der die Bilder der √úberwachungskameras √ľbertrug. Herrlich! [/sarcasm end]

Angekommen an unserer Zielhaltestelle trennten uns nur noch wenige Meter von unserem Hotel, dass wir uns f√ľr diese eine Nacht ausgesucht hatten. Das war das London Travelodge Hotel in Wembley. Man empfing uns sehr freundlich (mit cctv ;-)) und fragte uns nach dem Grund unseres Aufenthalts. Als wir vom Konzert erz√§hlten und wann es anfangen w√ľrde, wollte die Angestellte des Hotels uns gerne den Serivce eines Taxis anbieten. Das hatten wir eigentlich so nicht geplant, aber das Taxi sollte nur 8 Pfund kosten. 8 Pfund? Nur? Wir sind dabei. Wir baten Sie darum uns kurz Zeit zu geben unsere Sachen aufs Zimmer zu tragen. In ca. 20 Minuten sollte dann das Taxi vor der T√ľr stehen.ÔŅľÔŅľWir fuhren also super aufgeregt und gl√ľcklich in den vierten Stock des Hotels um zu unserem Zimmer zu gelangen. Das Zimmer hatte alles was man so braucht, aber keinen Luxus. Es war alles eher so zweckm√§√üig. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass es schlecht war. So genau haben wir uns das alles aber eh nicht angeschaut. Erstmal Taschen/R√ľcks√§cke abstellen und noch ein bisschen Klamotten wechseln. Neo hatte ein komplett anderes Outfit im Handgep√§ck mitgebracht, dass er jetzt schnell anziehen wollte. Extra f√ľrs Konzert zusammengestellt. Mit Ledermantel, schwarzem Hemd und so. Wissen schon. Sah aus wie ein sehr edler Gothic. Ich hab mich hingegen kaum ver√§ndert. Ich hatte schon die ganze Reise √ľber mein Lieblings-X-Shirt an und habe auch sonst nicht so viel Zeit in mein Outfit investiert.

Das Taxi stand wie vereinbart p√ľnktlich unten auf dem Hotelparkplatz. Nachdem wir dem Fahrer aufgeregt erz√§hlten wohin es gehen sollte, fing er ohne Umschweife an zu fahren. Letztlich wollte er zwar dann 9 Pfund haben, aber egal. Wir gaben ihm 10 und belie√üen es dabei. Schlie√ülich hat er uns fast vor die T√ľr gefahren und bot an uns auch wieder abzuholen. Die Option lie√üen wir uns offen. Wir wussten nicht genau wann das Konzert enden w√ľrde. Und eigentlich hatten wir ja eh geplant zu Fu√ü zu laufen.

Ab hier beginnt der eigentliche Konzert-Bericht:

Au√üerhalb der Wembley Arena sahen wir direkt den ersten Merchandise-Stand. Die Schlange war lang und das obwohl eigentlich in ein paar Minuten die Vorf√ľhrung des Filmes beginnen sollte. Unsere Entscheidung jetzt noch nichts zu kaufen, stellte sich sp√§ter als goldrichtig heraus. Zuvor hatten wir im Taxi und auch bereits nach unserer Ankunft in London mehrfach Kontakt zu jemanden aus dem¬†x-freaks-forum aufgenommen. Wir hatten geplant uns zu treffen. Sie sagte, dass sie gerade noch in irgendeiner Schlange ansteht. Wir sollten aber ruhig schon zu unseren Pl√§tzen gehen. Wir w√ľrden uns dann sp√§ter treffen. Wir wollten uns also direkt auf den Weg zu unseren Pl√§tzen machen. Das funktionierte leider nur so m√§√üig. Neo musste n√§mlich erst seine Kamera abgeben. Die Kamera hatte ein wechselbares Objektiv und war daher leider nicht zugelassen auf dem Konzert. Er darf sie aber sp√§ter wieder abholen.

Nachdem wir nun wirklich zu unseren Pl√§tzen gefunden hatten, stellten wir fest: Wir hatten einen super Blick auf die B√ľhne. ^^b Und der Film fing auch erst an nachdem wir sa√üen. Wir waren also sogar p√ľnktlich. ūüėÄ Den Film kannten wir schon. Es handelte sich hierbei auch nur um eine gek√ľrzte Fassung des We are X Films. Extra f√ľrs Konzert zusammengeschnitten. Da ich das alles bereits kannte, r√ľhrte mich das Ganze nicht weiter. Ich beobachtete lieber das Treiben hinter der Leinwand. Da wurden Kabel verlegt und mit einer Taschenlampe irgendwas gesucht. Hmmm interessant. Neo hingegen war wohl irgendwie ger√ľhrt. Jedenfalls flossen da so ein paar Tr√§nchen. Zugegeben der Film ist sehr traurig. Kurz bevor der Film zuende war, sah ich hinter der Leinwand eine bekannte Gestalt. Da stand¬†Pata¬†samt Gitarre. Bereit loszulegen. ūüėÄ ūüėÄ Die Person aus dem Forum hatte inzwischen √ľbrigens auch zu uns gefunden. Ich machte sie sowohl als auch Neo schnell auf meinen Fund aufmerksam. Kurz darauf endete der Film tats√§chlich und die Leinwand ging sofort hoch. Da standen sie nun.¬†X Japan.¬†In voller Pracht und lebensgro√ü. So in echt. Verstehen? So zum Anfassen. Also zumindest, wenn man seeeehr lange Arme h√§tte. ^^

Eine tiefe verzerrte Stimme erklang und k√ľndigte X an. Es wurde laut unter den Fans. Kreischen, Klatschen, begeisterte Rufe hallten durch die Arena. Jedes einzelne Mitglied inklusive¬†Hide¬†und¬†Taiji¬†wurde angek√ľndigt und heftigst bejubelt. Von allen. Also naja… fast. Neo heulte. Unsicher ob man das auf der B√ľhne sehen/h√∂ren konnte. Auch ich war etwas √ľberw√§ltigt und zitterte wie Espenlaub. ^^¬į Und dann spielt¬†Pata¬†schon bei seiner Vorstellung kurz die Gitarre an… Meine G√ľte. Das klang gut. Das klang wie das worauf wir gewartet haben.

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Kurzer Einschub: Setlist

1. RUSTY NAIL
2. HERO
3. JADE
4. KISS THE SKY
5. Beneath the Skin
6. PATA Solo
7. HEATH Solo
8. DRAIN
9. SUGIZO Violin Solo ÔĹě Life On Mars? (David Bowie cover)
10. La Venus
11. Say Anything (Acoustic version, first verse and chorus only)
12. Born to Be Free
13. Kurenai

Encore:
14. YOSHIKI Piano Solo ÔĹě Moonlight Sonata (Ludwig van Beethoven cover)
15. YOSHIKI Drum Solo
16. Without You
17. I.V.
18. X

Encore 2:
19. Bohemian Rhapsody (Queen cover) (Piano)
20. Space Oddity (David Bowie cover) (Piano)
21. ENDLESS RAIN
22. ViolinÔĹěPiano
23. ART OF LIFE (2nd & 3rd movement)

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Das Konzert er√∂ffnete mit Rusty Nail. Eines von Neos Lieblingsliedern. Jetzt war der Gute erst recht √ľberw√§ltigt. Ich war zwar auch platt, versuchte aber irgendwie meine Nervosit√§t zu √ľberspielen. Fast die gesamte Arena stand, rockte und schrie mit beim ersten Song. Es handelt sich schlie√ülich um einen Klassiker. \o/ Neo konnte nicht aufstehen. War zuviel.

Der zweite Song Hero war jetzt nicht so sehr unser Fall. Ich hab zwar versucht auch hier ein bisschen mitzusingen, aber so toll ist der Song nicht. Auch wenn¬†Toshi¬†sich alle M√ľhe gibt. Darauf gefolgt kam JADE. Genau wie Hero handelt es sich hierbei um einen neueren Song. Wobei ich JADE deutlich bevorzuge. Auch hier wieder dasselbe Bild: Die Arena steht. Neo sitzt.¬†Toshi¬†sing wunderbar.

Nach JADE verlassen¬†Pata,¬†Heath¬†und¬†Sugizodie B√ľhne.¬†Toshi¬†beg√ľ√üt die Fans in London, die ihm lautstark antworten.¬†Toshi¬†fragt, ob wir¬†Yoshiki¬†h√∂ren wollen. Der winkt sofort ab und fragt stattdessen¬†„Can you bring¬†Pata?“¬†Nach einigen Nachfragen von¬†Yoshiki¬†und einem kleinen Flirt mit den Fans, steht¬†Pata¬†nun wieder auf der B√ľhne.¬†Yoshiki¬†erkl√§rt, dass es¬†Pata¬†nun wieder gut geht und reicht ihm das Mikro. Ob er den Fans etwas sagen m√∂chte, fragt¬†Yoshiki.¬†Pata¬†√ľberlegt kurz. Und spricht dann folgende Worte ins Mikro¬†„I’m back in London“¬†Lautstarker Jubel.¬†Pata¬†spricht.¬†Pata¬†lacht. Alle sind gl√ľcklich. ūüėÄ Dieser Moment hat doch sehr zu unserer Erheiterung beigetragen. Danke¬†Pata. <3

Nach so viel Aufregung verschwindet¬†Pata¬†dann aber doch ganz schnell wieder. Zuviel Reden ist nicht so sein Ding. Das √ľberl√§sst er¬†Toshi¬†und¬†Yoshiki. Diese wollen nun zusammen mit den Fans einen Part von Kiss the Sky aufnehmen.¬†Yoshiki¬†spielt am Piano die Melodie an,¬†Toshisagt zu den Fans gewendet¬†„Kiss the Sky“Yoshiki¬†h√∂rt auf zu spielen und will nun erl√§utern, dass der Titel¬†„Kiss the Sky“¬†lautet.¬†Toshi¬†unterbricht.¬†„I told them.“¬†„What?“¬†„I told them.“¬†Auch wieder ein sehr komischer Moment. ūüėĬ†Yoshiki¬†spielt wieder die Melodie an und erkl√§rt, dass¬†Toshi¬†uns nun beibringen wird wie man singt.¬†Toshi:¬†„I’m the teacher.“¬†Erkl√§ren tut er aber nichts. Einige Fans singen schonmal mit.¬†Yoshiki¬†stoppt wieder und holt zu einer Erkl√§rung aus, wie wir mitsingen sollen.¬†Toshiunterbricht.¬†„They knew. They sang.“¬†ūüėÄ ūüėÄ ūüėÄ ūüėÄ ūüėÄ Okay. Jetzt aber richtig. Wir sollen also¬†„wowowo“¬†singen nachdem¬†Toshi¬†eine Zeile des Liedes gesungen hat. Die Melodie ist ganz einfach. Unsere Stimmen werden aufgenommen und wir kommen alle auf das neue X Japan Album. Yay. ^^

Nachdem wir mit diesem Part fertig sind, sprechen beide auch kurz √ľber das (immer noch nicht erschienene) neue Album und den gerade ver√∂ffentlichten Soundtrack zu We are X. Beide nehmen sich dabei nicht zu ernst. Wir erfahren unterdessen das¬†Toshis¬†Part am neuen Album erledigt ist und die anderen scheinbar auch fast alles fertig eingespielt haben.¬†Sugizo¬†hat wohl noch einen kleinen Part √ľbrig und einen Song muss¬†Yoshiki¬†noch auf dem Piano einspielen. Wir sind gespannt…

Der folgende Song ist Beneath the Skin. Den ich allerdings nicht erkannt habe. Ist eigentlich auch gar kein Song von X Japan sondern ein Song von S.K.I.N. Geschrieben wurde der von¬†Sugizound klingt ziemlich cool. Hat mich aber kurz aus dem Konzept gebracht, da ich ihn zuvor nicht kannte. ^^¬į Im Nachhinein kann man sagen, dass Neo sehr gro√üen Gefallen an Beneath the Skin gefunden hat. Der hatte sich hier auch wieder etwas beruhigt und war nicht mehr mit Heulen besch√§ftigt. ūüôā

Gefolgt wurde das Ganze von¬†Patas¬†Solo.¬†PatasSolo war gro√üartig. Der Typ kann echt Gitarre spielen. Ganz zum Schluss hat¬†Pata¬†„Stab me in the Back“ angespielt und uns damit ganz aufgeregt gemacht. Wir hatten n√§mlich gehofft, dieses Lied auch gleich zu h√∂ren. Es folgte aber¬†Heaths¬†Solo. Okay. Das nehmen wir auch. Auch¬†Heath¬†beherrscht sein Instrument. (Taiji¬†kommt er trotzdem nicht gleich…) Gegen Ende spielen¬†Pata¬†und¬†Heath¬†zusammen.

Nun kommt¬†Toshi¬†wieder auf die B√ľhne und das Trio erfreut uns mit einem weiteren von Neos Lieblingsliedern. DRAIN. Darauf haben wir gewartet. Neo springt auf. Bereit loszulegen. Wir headbangen und schreien was das Zeug h√§lt den Text mit. Wie wir sp√§ter auf den Aufnahmen sahen waren wir aber scheinbar die einzigen die so enthusiastisch mitgegangen sind bei DRAIN. M√∂gen die Leute den Song etwa nicht? ^^¬į

Nach unserer kleinen Party auf den R√§ngen betritt¬†Sugizo¬†mit seiner Geige die B√ľhne. Er gibt ein wundersch√∂nes David Bowie Tribute zum besten. Und das klang wirklich fantastisch. War ein sehr sch√∂ner Moment und brachte etwas Ruhe in die Arena.¬†Sugizo¬†hinterl√§sst wirklich einen bleibenden Eindruck. Der Typ ist gut. Der ist sehr gut.

Jetzt kommt ein Song auf den ich gewartet habe. ^^ Und zwar La Venus. Der allerneuste Song von X Japan. Zugegeben der ist jetzt nicht so furchtbar eindrucksvoll wie TEARS, nicht so ber√ľhrend wie Endless Rain und nicht so schnell wie andere Songs von X, aber ich mag ihn.¬†Toshis¬†Stimme kommt gut zur Geltung. Es klingt einfach wundersch√∂n, wenn er La Venus singt. Und ich habe wie verr√ľckt darauf gewartet bei La Venus mitzusingen. Ich kann nicht umsonst den Text auswendig, okay? ^^

Nach dem Song unterhalten sich¬†Toshi¬†und¬†Yoshiki¬†kurz.¬†Yoshiki¬†sitzt dabei am Piano. Neo beschlie√üt uns kurz was zu Essen zu fangen. W√§hrenddessen fragt¬†Yoshiki Toshi¬†„Do you want to say something?“¬†Toshi¬†versteht nicht, worauf er hinaus will.¬†„Say something? Say… anything?“¬†„Oh no…“¬†ūüėÄ ūüėÄ ūüėÄ ūüėÄ Das scheint einen unwillk√ľrlichen Reflex bei¬†Yoshiki¬†ausgel√∂st zu haben, denn nun spielt er, obwohl nicht geplant, den Song Say Anything.¬†Toshi¬†fragt uns¬†„Do you want to hear it?“¬†Was wir selbstverst√§ndlich wollen. Und so kommen wir auch noch in den Genuss des ersten Verses und Refrains von Say Anything. Danke¬†Toshi. <3

Hierauf folgt eine weiterer etwas neuerer Song: Born to be free. Und Neo kommt mit Pommes und Burger zu unserem Platz zur√ľck. Yay. Essen! *O* Und Born to be free rockt live wesentlich mehr. I must say! Ich war positiv √ľberrascht. ^^

Der darauf folgende Song ist ein echter Klassiker und rockt noch sooo viel mehr. Kurenai. \o/ Ich hatte w√§hrend Kurenai eigentlich die ganze Zeit Haare im Gesicht. Ich habe nichts von der Performance an sich gesehen. ^^¬į Also fast nichts. Und ich w√§re einmal beinahe gefallen als ich mein Gleichgewicht verlor. Wurde aber rechtzeitig festgehalten. Danke. ^^¬į

Nach Kurenai gab es erstmal eine Pause. Diese nutzten wir um uns etwas zu unterhalten und kurz durchzuatmen. Oh und zum Essen. ūüôā Wir hatten ja doch einige Eindr√ľcke zu verarbeiten. ^^¬į Keine Ahnung wie lange die Pause ging. Vielleicht 10 – 15 Minuten?

Die Pause endete und¬†Yoshiki¬†trat alleine auf die B√ľhne. Jetzt stand n√§mlich sein Piano Solo auf dem Programm. Er spielt Mozart. <3 Voll sch√∂n. ^^ Und schlie√üt direkt sein Piano Solo sein mega-√ľberladenes Drum Solo an. Das hat mich zwischenzeitlich etwas √ľberfordert. .__. Da waren doch ein paar zu viele Effekte f√ľr meinen Geschmack.

Toshi¬†betrat die B√ľhne und fing an zu singen. Mit Without You wollte X scheinbar hier jetzt den emotionalen H√∂hepunkt setzen. Und es ist gelungen. Nicht nur das auch dieser Song wundersch√∂n ist. Er hat die Fans auch voll erreicht. Etliche¬†Hide¬†Fans sind in Tr√§nen ausgebrochen. Es ist aber auch wirklich schwer bei so einem sch√∂nen Lied die Contenance zu behalten. .____.

Gefolgt wurde das Ganze von I.V. Noch ein neues Lied. Aber ein sehr sch√∂nes. Perfekt zum Mitsingen und mit den Fans interagieren. Das tat¬†Toshi¬†auch die ganze Zeit. Wir haben alle sehr sch√∂n zusammen gesungen. In the raiiiin~ Fiiind the waaay~¬†Toshi¬†hat zwischendurch auch¬†Sugizo¬†zum Mitsingen gezwungen. Der gerne darauf einging. ūüôā

Das n√§chste Lied wurde von¬†Toshi¬†als letztes Lied angek√ľndigt.¬†„We will X you“¬†versprach er uns. Und jaaaaa… das hat er. Das ist der Song auf den Vieeeeleee gewartet haben. Jetzt kam X! Ein Klassiker. Ein superschnelles Lied. Die Arena bebt. Und alle rufen im Einklang die Anwort auf¬†Toshis,¬†Yoshikis¬†und¬†Sugizosenthusiastisches¬†„We are -“¬†und kreuzen ihre Arme zu einem X. Cause we are Xxxxx~! Der Song ging wirklich megaaaa dolle ab. Die reinste Party. Und jetzt soll das Konzert vorbei sein? Mooooment mal. Da fehlt mindestens noch Endless Rain. Sollte es vorbei sein, haben sie es mit einem ordentlichen Knall getan. W√§re nicht das schlechteste Konzert, aber selbstverst√§ndlich ist das noch nicht das Ende. Das kann es nicht sein.

Wir nutzen diese Pause um jetzt endlich Merchandise zu shoppen. War auch recht leer drau√üen an den Shops. Die meisten Leute waren noch drin und riefen¬†„We are-“ „X“¬†und wiederholten dieses Ritual etliche Male. Wir haben uns ein T-Shirt f√ľr 25 Pfund gekauft. Und zwar das im La Venus Design. Au√üerdem noch ein Set mit Buttons. Sch√∂√∂√∂n. F√ľr das T-Shirt habe ich auch dringende Verwendung. Ich bin n√§mlich total durchgeschwitzt. Man konnte mich sicher aus drei Metern Entfernung riechen und ein sauberes T-Shirt habe ich schlauerweise nicht eingepackt. .__.¬į

Tats√§chlich ging es nach einiger Zeit wieder weiter.¬†Yoshiki¬†kam auf die B√ľhne setzte sich ans Piano und coverte Queen. Er erz√§hlte den Fans von den Anf√§ngen. Erz√§hlte welche Musik er und¬†Toshi¬†fr√ľher geh√∂rt haben und coverte spontan auch noch David Bowie. Dann hat er uns auf eine kleine Zeitreise mitgenommen und √ľber die Anf√§nge von X gesprochen. Es war sehr nett und unterhaltsam ihn √ľber diese Zeit sprechen zu h√∂ren. Auch √ľber¬†Hide¬†und¬†Taiji¬†hat er gesprochen. Und genau denen widmet er das n√§chste Lied.

Ich wusste es doch. Ich wusste es doch und habe so sehns√ľchtig gewartet. Endless Rain wird angespielt.¬†Toshi¬†fordert uns auf¬†„Let’s all sing together“¬†Schade das ich nicht so textsicher bin. Sicher bin ich nur beim Refrain.

~Endless Rain fall on my heart, kokoro no kizu ni // Let me forget all of the hate, all of the sadness~

Darauf… habe ich gewartet. Wir haben sooo viele Aufnahmen gesehen, aber ich wollte schon immer mal den Refrain von Endless Rain beim Konzert mitsingen. Meinetwegen auch 15 Minuten lang. So lang wurde es in Wembley nicht. Schade, aber wundersch√∂n war es trotzdem. ūüôā

Sugizo griff wieder zur Geige. Yoshiki spielte Piano und letztlich kamen wir nach diesem schönen Spiel auch noch in den Genuss eines weiteren Songs mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Art of Life wurde zum besten gegeben.¬†Toshihat nach so vielen Stunden immer noch Power in der Stimme und haut uns alle um. Dieser Angeber kann immer noch T√∂ne halten wie eine Gottheit. Meine G√ľte… Den letzten Ton trifft¬†Toshi¬†und er reizt diesen mit soviel Kraft bis zum Ende aus. Ich frage mich wirklich manchmal wie Menschen das schaffen ohne Luft zu holen einen so langen Ton zu singen. Das ist harte Arbeit. Nach dem letzten Ton l√§sst¬†Toshi¬†sich fallen. Auch¬†Yoshiki¬†liegt ersch√∂pft auf dem Boden hinter seinem Schlagzeug. Alle Anspannung l√§sst nach. Das war ein wahnsinniger Kraftakt und ein unvergesslicher Abend f√ľr uns. Danke X! <3

Sugizo¬†hilft¬†Toshi¬†freundlicherweise wieder auf und jetzt schie√üen Teile der Band noch das ein oder andere Selfie mit den Fans im Hintergrund. Au√üerdem wirft¬†Yoshiki¬†Rosen ins Publikum und bekommt noch eine Art Flagge mit einem gro√üen X in der Mitte, den L√§nderflaggen von Japan und Gro√übritanien und dem heutigen Datum. Damit wird nat√ľrlich auch gepost.¬†Pataund¬†Heath¬†schauen sich das Ganze die meiste Zeit nur schweigend an.¬†Heath¬†und¬†Sugizowinken ab und zu den Fans. Wie lieb. Und nat√ľrlich wird noch ein Gruppenfoto gemacht. F√ľr die Presse und so… Jaaaa. Dann gingen sie langsam nach und nach von der B√ľhne. Aufwiedersehen X. Es hat Spa√ü gemacht. ūüôā

Hier endet der Konzert-Bericht.

Nach dem Konzert holte Neo erstmal seine Kamera ab. Eigentlich wollten wir auch noch einen Soundtrack abgreifen. Ist schlie√ülich ne Limited Wembley Edition… naja okay seien wir ehrlich, dass war nicht so sehr unsere Motivation, aber wir haben geh√∂rt, dass das Ding ziemlich g√ľnstig ist und es w√§re ein nettes Andenken. Unser Soundtrack hat ja den Weg aus Japan noch nicht zu uns gefunden bis dato, also warum nicht. Die Schlangen an den Merchandise St√§nden waren jetzt aber √ľberall so lang, dass man mit ner Stunde Wartezeit wohl noch optimistisch gesch√§tzt h√§tte… Pl√∂tzlich war dann so ein Typ mit gro√üer Kamera vor uns und wollte uns interviewen. Das Ganze ging schneller als ich realisiert habe, was gerade passiert. H√§tte ich das fr√ľher geschnallt, h√§tte ich vielleicht versucht dem Typen aus dem Weg zu gehen. Wir haben in dem Moment eh nur Bl√∂dsinn von uns gegeben. Naja… egal. Bisher habe ich aber das Interview noch nirgendwo in Presse o. √Ą. auftauchen sehen.

Anschlie√üend verabschiedeten wir uns noch von unserer tollen Konzertbegleitung aus dem x-forum. War ein toller Abend den wir zusammen hatten. ūüėÄ Und weil wir faul waren nahmen wir zur√ľck zum Hotel tats√§chlich einfach eins der dort rumstehenden Taxis. Dieses Taxi war aber deutlich teurer als das, was die im Hotel f√ľr uns bestellt hatten. Wir sind hier nochmal um die 20 Pfund losgeworden, aber daf√ľr kamen wir schnell an und konnten uns erholen. Wir hatten ja Einiges erlebt. Geschlafen habe ich definitiv wie ein Stein. Und ja ich bin trotz aller M√ľhen die wir auf uns genommen haben verdammt gl√ľcklich dort gewesen zu sein.

We are… X!

Kasumi

PS: Euch den Weg zur√ľck nach Deutschland zu beschreiben, erspare ich euch und mir. ūüėČ

Wir freuen euch uns zu sehen

Ich war mal wieder in Westpeine und schaute mir eine meiner deutschen Lieblingskapellen an. B√∂se Zungen behaupten ja, sie seien Talentverschwendung. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sie f√ľr sehr intelligente K√ľnstler halte, denn – wie auch Helge Schneider schon mal in einen Interview bemerkte – ist ‚lustig‘ manchmal schwerer wie (<- das ‚wie‘ √ľbernehme ich aus dem Interview) ernst. Und davon ab, wenn die Mitglieder der vielsten Band der Welt Spa√ü an ihrer Arbeit haben und damit auch noch ihren Lebensunterhalt bestreiten, dann ist das alles andere als Talentverschwendung. √úberlegt euch doch nur mal wie viele Menschen irgendeinem monotonen Job nachgehen, aber eigentlich viel lieber w√§ren K√ľnstler, Fu√üballer, Systemanalytiker oder Staplerfahrer geworden… Das passt also schon so.

Ich sah also erneut die KNORKATORen live. Im √ľbrigen das erste Mal bei einem eigenen Konzert und nicht bei einem Festival. Und das war tats√§chlich anderster, als ich es erwartet h√§tte. Man hat einfach gemerkt, dass Knorkator Zeit hatte um ihrer ganzen Verr√ľcktheit freien lauf zu lassen. Das beinhaltete eben auch eine geschm√ľckte Halle und darauf abgestimmte Lichtdeko.

Wir (ich + eine Freundin) kamen – wie so oft in meinem Leben – etwas sp√§ter an. Aber bei einem Rockkonzert schadet das ja nicht. Die fangen eh wieso immer sp√§ter an. Und irgendwie nahm ich auch an, dass es eventuell so etwas wie eine Vorband geben w√ľrde. Die gab es aber nicht.

Als wir die Halle betraten spielte die vielste Band der Welt gerade das erste Lied „Alter Mann„. Perfekter Beginn und perfektes Timing f√ľr uns. Dumm war nur, dass irgendwie alle Menschen der Meinung waren, sie m√ľssten direkt am Eingang stehen bleiben. Da war es n√§mlich unglaublich eng und konnte leicht klaustrophobisch werden. Weiter vorne, so sagte man uns, soll es relativ weitl√§ufig gewesen sein.

Das Konzert war davon abgesehen aber wirklich beeindruckend gut. Und manchmal auch ungewohnt emotional (Liebeslied). Da hat mir Kasumi ein bisschen im Arm gefehlt. Die Setlist bekomme ich beim besten Willen nicht mehr zusammen. Das Konzert war lang. Sehr land. Weit √ľber zwei Stunden ohne Pause. Da es so voll war, kamen wir auch nicht zu den Theken durch, wo man h√§tte Bier kaufen k√∂nnen. Das wiederum sorgte daf√ľr, dass ich das komplette Konzert n√ľchtern miterlebte und jedem Leser so glaubw√ľrdig versichern kann: Schei√üe waren die gut! Srsly. Die Professionalit√§t, das spielerische k√∂nnen und die B√ľhnenpr√§senz waren echt beeindruckend. Ebenfalls die Liedauswahl. Altes (Konflikt, Der Buchstabe) wie Neues (Du bist Schuld; Z√§hne putzen, pullern, ab ins Bett).

Es hat super Spaß gemacht und ich werde nächstes mal wenn Stumpen, Alf und BuzzDee in der Nähe sind sicher wieder zu Besuch sein.

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Wie das so ist mit neuen Katzen, es werden dr√∂lfzig Bilder gemacht und die Bekannten m√ľssen darunter leiden… ūüėÄ