Mode in Shimokitazawa

Wisst ihr was wirklich komisch ist?

Moment, ich fange am Anfang an. Ich trage gerne Skaterklamotten der 1990er Jahre. Fette Osiris Schuhe, Carhartt und Dickies Hosen, etc..

Genau so laufen die Leute in Shimokitazawa rum.

Außerdem trage ich gerne so alte Kutschermäntel. Auch das ist schwer angesagt. Und wenn Du dich einmal im Kreis drehst siehst Du bestimmt 3 Leute, die ne Gitarre o.ä. auf dem Rücken geschnallt haben. Im Übrigen hält sich das Geschlecht da nach meiner Einschätzung in Waage. Hierzulande habe ich das Gefühl, dass eher Jungs die klassischen Pop/Rock-Instrumente spielen.

Ich finde es deswegen so erstaunlich, weil meine Mode eher was mit der Hip-Hop/Skate-Punk Kultur rum um Braunschweig herum zu tun hat, in der ich aufgewachsen bin. Also kann dies nicht von irgendwelchen Anime/Manga und Japano Weaboo shit kommen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dort besser hin passe. Ich kann nicht sagen warum, aber dort wirklich Leben und Arbeiten kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Vielleicht ist es so, dass ich Tokyo in meiner Plastikwelt in toller Erinnerung behalten möchte und die dunklen Seiten des Alltags nicht erleben will.

Aber ich mag Deutschland und meine kleine surreale Welt auch viel zu gerne, als dass ich dieses Land verlassen möchte. Ich mag meinen Job und meine Freunde. Meine Familie sowieso. Aber die war ja auch mit 😉

Vielleicht ist es so wie Klaus-Jürgen, der seit 23 Jahren immer wieder in dem selben, kleinen Nest in Dänemark Urlaub macht. Der ist schließlich auch nie ausgewandert.

Heimweh.

Ich sitze gerade im ICE 1. Klasse Abteil und versuche mir die Zeit bis nach Braunschweig totzuschlagen. Die anderen Mitreisenden versuchen derweil zu schlafen. Sollte ich auch, aber irgendwie bin ich noch nicht ganz wieder runter gefahren. Mein Kopf ist noch zu voll. Zu frisch sind noch die vielen Eindrücke und die tolle Zeit, die wir im (hust*hust) Land der aufgehenden Sonne erleben durften.

Wir sind heute morgen um 06:00 Uhr Tokioer Zeit aufgestanden.  Nun ist bereits 02:00 Uhr Nachts. Hier im Zug allerdings ist es gerade 19:00 Uhr geworden. Der Körper nimmt einem das Spiel mit den Zeitzonen wirklich übel. Ich versuche meine Gedanken und insbesondere Termine für die beginnende Woche zu sammeln, aber viel ist da nicht los zwischen Schädeldecke und Unterkiefer.

Merklich nervös und unruhig schaue ich auf die Uhr. Ich habe komplett das Zeitgefühl verloren. Mein Chronograph, eine alte CASIO G-SHOCK GS-1100, die ich vor Jahren im Schrott fand und aufgearbeitet habe, zeigt noch die Zeitzone der vergangenen Tage an.

Was nehme ich also mit aus der Woche, auf die wir uns so lange gefreut haben? Ich habe jedes mal das Gefühl, dass ich als besserer Mensch wieder komme. Das liegt an mehreren Dingen. Zum einen ist es die Art und Weise wie dir Japaner gegenüber agieren, wie sie dich behandeln, wie sie dir helfen. Obwohl Du als Kerl lange Haare hast und sie noch schlechter englisch können als du selbst. Es ist egal wie du aussiehst. Du wirst so behandelt wie jeder andere. Ob du ein Mensch im Business-Anzug oder ein Kaputter Punker bist. Das spielt erst einmal keine Rolle.

Damit kommen wir dann auch schon zum anderen, vielleicht viel wichtigeren Punkt. Ich fühle mich dort angenommen. Ernst genommen. Ich bin ein Mensch, wie ich einer bin. Und damit bin ich leider nicht wirklich die Normalität der Gesellschaft. Viele Leute glauben, ich hätte mir das so ausgesucht. Aber das habe ich nicht. Genauso wenig wie jemand, der homosexuell ist. Wenn ich versuche „normal“ zu sein, fühle nicht nur ich mich unglücklich sondern die anderen Menschen merken, dass es ich um eine Fassade handelt. Oder warum trägst Du diesen Haarschnitt? Warum hörst Du diese Musik? Weil sie dir gefällt. Aus seiner Haut kann man nur bedingt. Klar versuche ich mich anzupassen und nehme eine Menge Rücksicht. Genauso wie ich möchte, dass mich andere akzeptieren, möchte ich den Anderen aber auch nicht vor den Kopf stoßen. Wenn ich schwul wäre würde ich ja auch nicht überall rum rennen und schreien „Yo, ich bin Neo und ich bin übrigens schwul!“. Hab ich euch schon erzählt welches meine sexuelle Orientierung ist? Eher nicht… Es ist so wie ein VWler, der dir direkt nach seinem Namen sagt, er sei AT. Affig. Ähm…

Worauf wollte ich hinaus? Genau. Die Japaner scheren sich *erstmal* ’n Dreck darum wer du bist. Das ändert sich, wenn es darum geht ihr Angestellter zu sein, oder ein Schüler oder bla. Aber wenn Du ein Mensch bist, der eine Frage hat, etwas kaufen möchte, den Weg nicht weiß, oder da einfach mal durch will, weil jemand im Weg ‚rum steht, dann ist das was Du bist völlig Jacke wie Hose. Und dies ist das Gefühl was ich meine. Dieses Positive und Vorurteilsfreie. Das gibt einem so viel Energie und Freude. Es hat sich ein Juniohighschool Mädchen neben mich gesetzt. Trotz meiner Stiefel und Ledermantel. In Deutschland wird man abwertend angeschaut und die Leute machen einen großen Bogen um dich.

Ich denke, ich komme mit einer positiveren und bescheideneren Einstellung zurück.

Warst Du schon mal in Japan? Fahr hin, schau es Dir an. Glaub mir, Du wirst verstehen was ich meine.

Ich bin Pionier.

Hmm,

ich habe mir gerade aus versehen ein Stück Elektroschrott gekauft… Davon gibts aber auch ’ne Menge hier. Und auch Filme. Alle guten Actionfilme der 80er. Und das alles für 100-300 Yen.

Achso, was habe ich mir gekauft? Einen Pioneer CLD-770 für 1080 Yen. Meine Fresse. Schaut mal bei Ebay was ein LD-Player so kostet.

Allerdings habe ich das Ding durch halb Shimokitazawa schleppen müssen. Er wiegt fast 15kg und hat die Maße 42x45cm … Naja, whatever. …

Hachiko

Wir haben noch nicht erzählt, dass wir Hachiko besucht haben. Hachiko? Ja Hachiko, den treuen Hund dem eine Statue vor dem Bahnhof in Shibuya gewidmet ist. Ich nehme an die Geschichte von Hachiko ist bekannt. Ich meine… selbst die westliche Filmindustrie hat sich schon an dieser rührseligen Geschichten vergangen, also sollte sie den meisten hier geläufig sein. Der Rest googled jetzt bitte.

Das Hachiko in Japan berühmt ist wundert daher wahrscheinlich auch niemanden. Jedenfalls mussten wir uns an einer Schlange anstellen um ein Foto mit Hachiko zu machen bzw. von uns machen zu lassen. Am Ende der Schlange stand nämlich ein netter, älterer Herr der den Touristen anbot ihr Foto umsonst aufzunehmen. Nach dem er ein paar Bilder geschossen hatte verabschiedete er uns auf Englisch. ^__^

 

 

 

 

 

 

 

Ansonsten muss ich sagen ist es vielleicht gut, dass wir nicht so lange in Shibuya waren. Denn hier ist es viel voller als an anderen Orten und sich zu viert nicht aus den Augen zu verlieren wird umso schwerer. Wer die Bilder mit Hachiko sehen möchte, der muss uns leider im RL besuchen. Die werden hier auf dem Blog nämlich nicht veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald

Kasumi

VHS NTSC-J

Ich habe mir aus versehen eine VHS von X bei DISC UNION gekauft. Einen Livemitschnitt von 1989 aus Shibuya.

Natürlich habe ich keinen NTSC VHS Player. Also habe ich mir einen im Hard-Off gekauft. Für 324 ¥! Scheiß die Wand an. Das ist mal Preiswert! Aber aufpassen, in Japan fallen keine 240V aus der Steckdose; es sind 100V. Nicht dass ihr euer prächtiges Gerät nach dem lang ersehnten Japanurlaub direkt grillt.

Außerdem habe ich mir ein paar Laserdisks für 100 ¥ das Stück gekauft. Mobile Suit Gundam und  Macross 7. Einen Laserdiskplayer habe ich auch noch nicht, Vielleicht ändert sich das ja noch…

Neues Heim

Heute haben wir unser erstes Heim verlassen und sind in unser zweites umgezogen, welches nur zwei Straßen weiter ist. Leider konnten wir nicht eine Unterkunft für die komplette Reise buchen, da keins mehr frei war, welches wir bezahlen wollten. Also haben wir den Kompromiss geschlossen, dass wir nach ein paar Tagen wechseln. Das war OK und ist durchaus Preiswert.

Mittlerweile muss ich sagen, dass ich echt froh bin. Ich meine, unser erstes Apartment war zwar nicht so wirklich schlecht, aber eben alles andere als gut. Maximal „OK“, aber eher ’ne 4 bis 4-. Also gerade noch so erträglich. Das Licht im Badezimmer war kaputt, die Klobrille war aus der Verankerung gebrochen, es war nur eine Rolle Klopapier vorhanden, nur drei Decken für vier gebuchte Personen, sehr sehr staubig und überall Flecken, die Handtücher musste ich erstmal waschen, da sie Flecken hatten, Müll und Haarspangen von irgendwelchen Vormietern, alte, vergilbte Grußzettel von Vormietern und ein Futon, das nach Füßen roch. Aber dafür hatten wir eine Mikrowelle, keinen Schimmel (häufig bei den Nasszellen in Japan), eine funktionierende Waschmaschine und jede Menge verschiedenster Waschmittel, die von Reisenden zurück gelassen wurden. Außerdem hatten wir ein Fernsehgerät. Ich gucke zwar eigentlich nie Fernsehen (ich glaube, wir haben unseren TV zu Hause nach dem Umzug immer noch nicht angeschlossen (nur die Dreamcast und die Wii hängen da dran)), aber in Japan ist das schon was anderes. Ich mag den Klang der Sprache. Außerdem ist im japanischen TV mehr los, als bei uns. Also kann man sagen, es war gerade noch in Ordnung. Auch wenn der Kühlschrank zwar irgendwie beim Kompressorgang fürchterlich Krach machte (es klapperte, als ob da irgendwas lose war…), war er dennoch ein funktionierender Kühlschrank, der mein Bier und unser Eis bewachte.

Ich war dennoch sehr froh, als wir endlich gehen mussten. Wir hatten bereits so gut wie alles am Abend zuvor gepackt; hatten dementsprechend also nicht mehr viel zu tun. Ich ging duschen, bei den Anderen reichte die Katzenwäsche. Danach gings los. Unser Host im zweiten Airbnb war super nett uns lies uns unser Gepäck gleich um 11:30 Uhr ins neue Heim bringen. Das alte Zimmer mussten wir um 11 verlassen. Das ist aber üblich. Um 11 gehst Du und bis 15 Uhr wird gesäubert. Dann darf der nächste rein. So war es nun auch beim zweiten „Kawaii“-Apartment. Aber, wie gesagt, wir durften unsere Habseligkeiten bereits um 11:30 Uhr ins Zimmer bringen. Danke!

OK, dann haben wir ’ne Menge Zeit. Uns wurde bereits das Pocketwifi mitgegeben, also konnten wir in den nächstgelegenen Park gehen. Das gerade Hanami in Japan ist, hatte Kasumi ja schon erwähnt. Ein paar Eindrücke möchte ich hier noch teilen.

Unser neues Schlupfloch war dann wesentlich angenehmer. Ja, hier gab es dann den Schimmel im Badezimmer (bzw. die Stockflecken) und ein Fenster ist kaputt. Also … es war gebrochen, ist geklebt und lässt sich nun nicht mehr öffnen. Außerdem ist der Balkon eher sowas wie ein Garten, der seit zwei Jahren nicht mehr gepflegt wurde. Im besagten Garten stehen Putzmittel und die Waschmaschine. Stimmt. Im Garten. Bzw. auf dem Balkon. Ich liefere noch Fotos nach 😉

Hier gibt es leider keine Mikrowelle und auch keinen Fernseher. Aber dafür ist der riesige Kühlschrank leiser – in dem übrigens schon Bier vom Host für uns kalt gestellt wurde – es ist viiieeel sauberer und riecht wesentlich angenehmer. An… äh Kondome wurde auch gedacht. Und an Binden. Und es gibt hier Tonnen an Medikamente. Und … naja, egtl alles was man so braucht.

Obwohl das Apartment hier quasi im Keller ist und von der Yakuza überwacht wird (hmm, wenn ich darüber nachdenke könnte das aber unsere Sicherheit erhöhen … ) ist es hier viel angenehmer als in der anderen Bude. Ja, obwohl hinter dem Balkon eine Wand ist, man also quasi nichts sehen kann, ist es hier schöner. Und ja, auch wenn wir peinlichst darauf achten nicht zu laut zu sein, damit wir keinen stören (unser Host hat uns sogar gesagt, wir sollen auf der ganzen Straße zum Apartment nicht reden) gefällt es uns hier besser.

Ach und die Waschmaschine hier ist cooler ^.^ alte Hitachi…

Wir waren übrigens die meiste Zeit unseres Aufenthaltes in irgendwelchen Second Hand Läden. Davon gibts hier wirklich an jeder Ecke FÜNF. In Shimokitazawa gibt es egtl nur 7-11s, Family Marts, Lawsons und die anderen 80% sind 2nd-Hand Läden. Oh ok, 3% Schuhläden. Aber dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Pokemon-Center und soooo

Hallo Menschen,

gestern haben wir dem Pokemon Center in Toshima einen Besuch abgestattet.

Wir sind mit der Bahn gefahren und haben es geschafft – mit Hilfe eines sehr geduldigen Bahnangestellten – dass auch die Kinder einen Pasmo ausgestellt bekommen. Ich habe das ja schon nach unserem ersten Japan-Urlaub erwähnt, aber ich erwähne es immer wieder gerne: Japaner sind furchtbar freundlich. Ich fühle mich jedes Mal schlecht, wenn ich sehe wie viel Mühe man sich meinetwegen macht. Selbst wenn sie kein oder nur sehr schlechtes Englisch sprechen versuchen die Menschen alles mögliche um zu helfen… und das nur weil ich da stand und gesagt habe: „Sumimasen… äh… do you speak english?“ Dann wird entweder schnell ein anderer Kollege herbeigerufen, der Englisch kann oder sie versuchen selbst in ihrem gebrochenem Schulenglisch und mit Händen und Füßen zu erklären wovon sie sprechen. Oder aber sie sprechen weiter Japanisch und blicken hoffnungsvoll in meine Augen um darin abzulesen, ob und was ich gerade verstehe und was nicht.

Ach ja – Pokemon Center! Auf dem Weg dorthin haben wir uns in einem kleinen Park ausgeruht. Es war nämlich warm draußen. Sehr warm. Außerdem strengt das viele Laufen ganz schön an. Man kommt zwar mit den U-Bahnen sehr schnell überall hin, aber teilweise sind die Wege die man in den U-Bahnhöfen zurücklegen muss ziemlich lang. Manchmal kommt man sich wie in einem einzigen unterirdischen Riesenkaufhaus vor in dem zufällig auch Bahnen fahren…

 

Im Pokemon Center angekommen gab es viel zu entdecken. Plüschtiere, Kissen, Taschen, Brotdosen, Stifte, Blöcke, Schlüsselanhänger und vieles mehr mit Pokemon bedruckt. Und obwohl wir da so im Pokehimmel schwebten muss ich als alt eingesessener Pokefan sagen… dass da irgendwie nichts für mich dabei war. Das Angebot hat mich etwas überfordert. Die Preise waren jetzt natürlich nicht besonders niedrig, aber das erwartet man bei solchem Merchandise auch so. Das was mich gestört hat war eher, dass es zu den Pokemon mit denen ich groß geworden bin gar nicht so viel Zeug gab. Was mich bei der schieren Menge an Pokemon die es inzwischen gibt nicht wundern sollte, aber ich war trotzdem ein bisschen traurig. Die Kinder wurden ihrerseits fündig und haben sehr schön Geld ausgegeben. Haben sie auch brav für gespart.

Auf dem Rückweg haben wir noch ein bisschen Geld in einigen UFO-Catchern und Gatcha-Automaten verlo-äh investiert! Und da man drinnen keine Fotos machen darf, gibt es nur welche von draußen:

 

 

 

 

 

 

Joa… Was noch? Mein Kopf raucht und es prasseln zu viele Eindrücke auf mich herein. Also… jedenfalls. Wir waren jetzt im Pokecenter. Yay! Voll cool und so. \^o^/

Bis bald

Kasumi ^.^/

Kirschblüten und UFO-Catcher

In Japan sind gerade die Kirschbäume am Blühen. Nach einer kurzen Rast haben wir uns heute Nachmittag nämlich nochmal auf den Weg gemacht die Gegend zu erkunden und haben diesen schönen Weg gefunden:

 

Hier noch ein paar schöne Ansichten:

Okay reicht erstmal. Jetzt habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon wie es hier aussieht. Wonnaschön. #^.^#

 

Die Kinder sind übrigens sehr fasziniert von den UFO-Catchern in den Game-Centern hier in der Nähe. Heute wurde das beharrliche Geld-Einwerfen sogar mit ein paar kleinen Preisen belohnt. Yay! Unter anderem purzelten Süßigkeiten und ein Plüschpinguin unten heraus. Der feine Herr nb hat gestern schon beim ersten Versuch ein Plüschtier ergattert.

 

Ganz nebenbei ist es sehr schön warm draußen. So 20°C und so. Und das obwohl es sehr kalt außerhalb des Futons ist.

Tschüßi.

 

Kasumi ^.^/

Cateriam 🐱

Oh man. Katzencafe. Jaja, Japantouristen müssen natürlich immer in ein Katzencafe. Wir waren das letzte Mal in keinem. Aber man will ja nicht mit den gängigen Klischees brechen. Also haben wir das heute nachgeholt. Wir waren im Cateriam

Egal was Tierschützer jetzt sagen mögen, an Tierquälerei erinnert dies wirklich nicht. Die Mitarbeiter sind sehr liebevoll zu den Katzen und wir wurden zu beginn angehalten, dass wir die Katzen in keiner Weise stören dürfen. Kinder unter fünf Jahren sind verboten. Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung der Eltern das Cafe betreten. Außerdem mussten wir unsere Schuhe ausziehen, uns gründlich die Hände waschen und anschließend mit Alkohol desinfizieren. Erst dann durften wir zu den Katzen.

Das Cafe hat eine ziemliche Wohnzimmeratmosphäre. Man sitzt irgendwo rum und die Katzen laufen da so lang. Sie scheinen schon sehr früh an Menschen gewöhnt zu sein, denn sie sind extrem zutraulich. Die Mitarbeiter passen ständig auf, dass man den Katzen nicht zu viel abverlangt und sie in Ruhe „leben“ können. Eigenes Katzenfutter mitbringen ist verboten. Und sonst auch dürfen die Katzen nicht gefüttert werden. Man konnte zwischen 30 und 60 Minuten Aufenthalt wählen. Wir waren nur 30 Minuten da, merkten aber, dass das doch ziemlich knapp von der Zeit her war.

Eigentlich kann man sagen, dass das Katzencafe nichts anderes als ein normales Cafe mit kleiner Auswahl ist. Es gab nur eine Hand voll Dinge zu bestellen. Der einzige Unterschied ist, dass da Katzen rum laufen. Die Katzen werden nicht besonders dressiert oder anderes. Sie laufen da einfach nur lang. Wie bei Dir zu Hause…