kufa.haus Weihnachtssause

Ich gestehe, ich habe länger überlegt, ob ich vom Konzi am 21.12.2019 im kufa.haus hier etwas schreiben soll. Hatte ich mich doch so unendlich darauf gefreut Loudog nochmal live zu sehen. Und ums kurz zu machen: Sie haben mich maßlos enttäuscht.

Callin Tommy und Final Impact haben das Haus derbe gerockt. Final Impact machen klassischen englischsprachigen Punk, wie er so vor 20 Jahren durch die Jugendzentren und Schulpartys der Region ertönte. Richtig cool. Ich habe das erste mal seit 15 Jahren wieder gepogt 😀

Richtig gut! Anschließend hat Callin Tommy gespielt. Eine Ska-Punk Band mit weiblichem Gesang. Hat besonders Kasumi großartig gefallen, die ja sowieso großer Fan von Ska ist. Gingen gut ab und haben ebenfalls echt lange gespielt.

Und dann irgendwann nach 0 Uhr kamen Loudog. Nicht nur ein Sänger fehlte, auch div. andere Musiker. Keine Posaune, keine zweite Gitarre etc… Doch nicht nur das, man hatte ganz offensichtlich auch komplett vergessen zu proben. Meine Fresse war das schlecht. SCHEIẞ DIE WAND AN! Hatte ich doch zig Leute nur wegen Loudog da hin geschleppt.

Hätteste sein lassen können. Haben wir dann auch und sind beim vierten Lied abgehaun. War eh spät.

Lux!

Für LUX brauchst Du STROM. Daher passt es ganz gut, dass ich ihn in München zu erst im Strom sah. Nun ist Sam Battle wieder nach ’schland gekommen und zum stell-dich-ein im Lux gerufen. Passt mir ganz gut, dann brauch ich nicht so weit zu reisen.

Ich bin nach meinem letzten aufeinandertreffen mit Sam aka LOOK MUM NO COMPUTER im Kontakt geblieben. Ausschlaggebend dafür wird sicher unsere krankhafte Neigung zu alter Hardware sein. Und so kam der gute Mann mit Johnny von Youth Hymns vorbei und wir quatschten über unser GAS (Gear Addicted/Acquisition Syndrome).

Der Dachboden von Neo… Sehr viele alte alte alte Rechner
Der Vorteil für mich war allerdings, dass Sam ein paar Sachen von mir mit genommen. Darunter waren eine Kawai K1, ein Atari MegaST, irgendwelche Casio Keyboards, ein SEGA GameGear und noch ein paar weitere Dinge, die ich gerade vergessen habe.
Zu Haus mit Sam, Neo & Johnny.

Ich hatte noch die Möglichkeit einen Arbeitskollegen auf die Gästeliste zu schreiben, und dann gings ab nach Hannover.

Wir haben von Sam super Sachen als Gegenleistung bekommen. FÜNF T-Shirts für die ganze Familie, die Mixtape 12″ EP und die Bootleg MC. Grandios!

Gästelistenplätze wollte er uns auch anbieten, aber wir hatten schon Karten. „Take this money!“ und damit drückte er mir noch zwei Scheine in die Hand, dessen Ablehnung meinerseits er nicht akzeptierte. Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut.

Ich musste mir bei eBay allerdings extra einen Walkman kaufen. Mein Golf hat keinen Kassettenspieler mehr. 

Irgendwie ist es dann noch dazu gekommen, dass ich auf die Bühne gegangen bin und mit Sam irgendwas gejammed habe. Sozusagen mein erster Auftritt seit 9 Jahren 😀 (Damals 2010 MS BEAT Festival in Markersbach).

Gelungener Abend! Kann man nicht anders sagen.

München – das größte Dorf der Wölt

Die Münchener bezeichnen ihre Stadt als Dorf. Das mag irgendwo passen. Für eine Großstadt ist sie zu aufgeräumt und auch jegliche Einzelhandelsläden schließen spätestens um 20 Uhr. Selbst Kiosks machen Samstags um 13 Uhr dicht. Auch Tankstellen haben Abends geschlossen. Merkwürdig für eine Landeshauptstadt. Also passt das schon ganz gut: München ist das größte Dorf der Welt.

Ein Blick auf die Alpen aus Linde City

Saunaclub.

Gestern war ich mit ein paar Freunden bei der Liga der gewöhnlichen Gentleman im Saunaclub in Wolfsburg. Kann man nicht viel zu sagen. Waren wie zu erwarten. Haben abgeliefert.

Klassenfahrt III

Ich arbeite ja nun in so einer IT Bude. Wir kümmern uns um Supercomputer im High Performance Computing Umfeld. Diese Firma hat die nette Angewohnheit mit uns jedes Jahr vier Tage irgendwo hin zu verreisen. Dieses Jahr war es etwas anders als sonst.

Wir sind in relativ stark motorisierten Autos durch Ostdeutschland gefahren. Aufgeteilt in acht Teams a vier Personen. Unser Team nannte sich „Schmalzlos“ und fuhr einen Audi A6 mit 380 PS. Man sollte meinen solche Autos sind geil. Ich muss dich enttäuschen. Sie sind totaler Schrott. Am zweiten Tag wollte der Motor nicht mehr angehen und wir mussten den Boardcomputer hart resetten damit das Motorsteuergerät neu initialisiert wurde. Außerdem ist uns der Gurtschnallenhalter (keine Ahnung wie man das nennt. Das Ding wo man den Sicherheitsgurt einklinkt) kaputt gegangen. Also mussten wir zu Dritt hinten sitzen. Kann diese Dinger also nicht empfehlen

Diese acht verschiedenen Teams kämpften gegeneinander und mussten Schnitzeljagtmäßig (ist das ein Wort?) Aufgaben lösen und dann Videos und Fotos vom Ergebnis mit Hilfe einer App auf einen Server laden. Wer kein Android oder iOS Handy hatte, hat pech gehabt. Immerhin bekam ich aber die apk, da ich zur Aluhutfraktion gehöre und keinen PlayStore nutze.

Wir sind in Braunschweig gestartet. Weiter ging es nach Wernigerode. Anschließend kam Leipzig; danach Dresden. Zu guter Letzt waren wir dann in Dessau.

Wernigerode

In WR haben wir ein paar Aufgaben rund um die Burg lösen müssen. Leider war das Programm so straff, dass wir keine Zeit hatten uns die weiteren Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Ein Zustand, der sich leider als roter Pfaden durch die Klassenfahrt ziehen sollte. Mein Highlight war übrigens eine Käsekuchenmanufaktur. Dort aß ich – egtl nur zum Spaß – einen Zwiebelkäsekuchen. Ich wurde aber hart überrascht. Er hat absolut großartig geschmeckt.

Leipzig

In Leipzig war das Ziel der Coworkingspace in dem zwei unserer Mitarbeiter arbeiten. Zum Abend ging es in ein Hotel, dessen Badezimmer Fenster hatte. Das mag sicher ganz romantisch sein, wenn man dort als hippes Pärchen absteigt, aber die Kollegen beim Duschen zu beobachten – es gab keine Möglichkeit daran vorbei zu sehen; das Zimmer war ungünstig geschnitten – gehört zumindest nicht zu meinen präferierten Motiven. Etwas enttäuschend war, dass am Donnerstag in Leipzig, zumindest an jenem, alle Clubs geschlossen hatten. Ich wäre gerne mal in die Distillery gegangen. Handelt es sich doch um Deutschlands ältesten noch aktiven Techno Club (lassen wir Berlin mal außen vor).

Dresden

Am Freitag sollte es dann nach Dresden gehen. Natürlich auch hier wieder hart getaktetes Programm. Dreden war egtl das Highlight der Reise für mich. Ich bin relativ früh ins Hotel abgehauen und habe mich dann mit einigen Kollegne in den Pool und die Saunalandschaft begeben. Außerden hatte das Hotel ein Klavier, das ich frecherweise bespielte und mit Abstand die engagiertesten Angestellten. Eine Aufgabe bestand darin, ein Musikvideo zu drehen, zu einem vorhandenen Song. So im Gangster-Rap Style, da wir ja dicke Autos am Start hatten. Ich entschloß mich allerdings dazu einen neuen Song zu kreieren. Ich hatte glücklicherweise meine beiden kleinen Roland Synths eingepackt und so „freestylte“ ich einen kurzen Acidtrack zusammen, den ich Abends in der Hotellobby vorprogrammierte. Das Frühstück am nächsten Morgen war ziemlich genial.

Dessau

Der letzte Fixpunkt war Dessau-Rosslau. Ferropolis war angesagt. Dort gab es eine Pyro Show. Das Hotel und das Personal waren grausam. Außerdem war unser Zimmer dreckig und das Badezimmer verschimmelt. Eine Hotelbar gab es auch nicht. Ich bin gegen halb eins verschwunden. Trotzdem fühlte ich mich am nächsten Morgen so als ob ich die Nacht durchgesoffen hätte.

War nett, aber leider viel zu stressig und „hip“ für einen langweiligen, alten Familienvater wie mich. Das ist auch der Grund, warum ich so wenig über die Aufgaben geschrieben habe. Es war einfach nicht mein Ding…

Strom.

Ich war die Tage beim Kunden in München. Clusterübernahme und so, wissen schon.

Nun wissen wir ja alle, dass Bayern Ausland ist, aber dass es auch Entwicklungsland ist, wusste ich bisher nicht. Einzelhandelsläden schließen nämlich bereits um 20 Uhr. Und damit meine ich nicht ein paar kleinere sondern wirklich alle. Kein REWE oder real hat dort länger auf als 20 Uhr. Noch verrückter wird es bei KIOSKs. Diese schließen bereits um 18:30 Uhr und Samstags zwischen 13 und 13:00.

Srsly München?

Glücklicherweise fand am Dienstag, den 14.05. ein Konzert eines verrückten Jungen aus England namens Sam statt. Das traf sich ziemlich gut und ich machte mich per U-Bahn auf den Weg ins Strom, einen kleinen Club indem alles spielt, was irgendwie mit Strommusik zu tun hat. Von Stromgitarre bis Stromkeyboard.

LOOK MUM NO COMPUTER! Es war grandios und einiges ging kaputt beim Konzert. Ich fühlte mich in die Zeit meiner Gigs z.B. beim „M.S.BEAT“ Festival zurück versetzt, wo ähnliches passierte.

Ich hab dann mal meine Roland signieren lassen^^

Magdeburg

Ich war letzte Woche das erste Mal in Magdeburg. Naja, egtl war ich schon öfters bei Konzerten da, bin dann aber immer nur Abends hin und direkt wieder zurück. Ich habe also nichts von der Stadt gesehen.

Diesmal habe ich mir die Zeit genommen und bin nach dem Kundentermin zu Fuß zurück zum Hotel und einfach ohne Navigation quer durch die Stadt gelaufen.

Ich bin ziemlich überrascht wie schön die Stadt ist. Ich habe nichts negatives erwartet, aber eben auch nichts überraschendes. Ich bin ziemlich Erwartungslos aufgebrochen und daher umso überraschter, was ich auf meinem Weg so alles finden konnte.

Ich muss gestehen, auch wenn ich den Plan hatte, nur durch die Natur zu rennen, bin ich dann doch ein wenig dem Konsum verfallen…

Das Hotelzimmer war auch echt cool. Am liebsten mag ich diese Wärmelampen wenn man aus der Dusche kommt – großartig!

Project Pitchfork

Am Samstag, den 30.03., schauen wir uns Project Pitchfork an. Alte Synthi-Haudegen (Dark Wave, Industrial, …)

Ich freue mich. Lange sowas nicht mehr in echt und Farbe… schwarz gesehen. Anschließend geht’s zur After-Show ins Stereowerk. Me likes!