Hachiko

Wir haben noch nicht erzählt, dass wir Hachiko besucht haben. Hachiko? Ja Hachiko, den treuen Hund dem eine Statue vor dem Bahnhof in Shibuya gewidmet ist. Ich nehme an die Geschichte von Hachiko ist bekannt. Ich meine… selbst die westliche Filmindustrie hat sich schon an dieser rührseligen Geschichten vergangen, also sollte sie den meisten hier geläufig sein. Der Rest googled jetzt bitte.

Das Hachiko in Japan berühmt ist wundert daher wahrscheinlich auch niemanden. Jedenfalls mussten wir uns an einer Schlange anstellen um ein Foto mit Hachiko zu machen bzw. von uns machen zu lassen. Am Ende der Schlange stand nämlich ein netter, älterer Herr der den Touristen anbot ihr Foto umsonst aufzunehmen. Nach dem er ein paar Bilder geschossen hatte verabschiedete er uns auf Englisch. ^__^

 

 

 

 

 

 

 

Ansonsten muss ich sagen ist es vielleicht gut, dass wir nicht so lange in Shibuya waren. Denn hier ist es viel voller als an anderen Orten und sich zu viert nicht aus den Augen zu verlieren wird umso schwerer. Wer die Bilder mit Hachiko sehen möchte, der muss uns leider im RL besuchen. Die werden hier auf dem Blog nämlich nicht veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald

Kasumi

VHS NTSC-J

Ich habe mir aus versehen eine VHS von X bei DISC UNION gekauft. Einen Livemitschnitt von 1989 aus Shibuya.

Natürlich habe ich keinen NTSC VHS Player. Also habe ich mir einen im Hard-Off gekauft. Für 324 ¥! Scheiß die Wand an. Das ist mal Preiswert! Aber aufpassen, in Japan fallen keine 240V aus der Steckdose; es sind 100V. Nicht dass ihr euer prächtiges Gerät nach dem lang ersehnten Japanurlaub direkt grillt.

Außerdem habe ich mir ein paar Laserdisks für 100 ¥ das Stück gekauft. Mobile Suit Gundam und  Macross 7. Einen Laserdiskplayer habe ich auch noch nicht, Vielleicht ändert sich das ja noch…

Neues Heim

Heute haben wir unser erstes Heim verlassen und sind in unser zweites umgezogen, welches nur zwei Straßen weiter ist. Leider konnten wir nicht eine Unterkunft für die komplette Reise buchen, da keins mehr frei war, welches wir bezahlen wollten. Also haben wir den Kompromiss geschlossen, dass wir nach ein paar Tagen wechseln. Das war OK und ist durchaus Preiswert.

Mittlerweile muss ich sagen, dass ich echt froh bin. Ich meine, unser erstes Apartment war zwar nicht so wirklich schlecht, aber eben alles andere als gut. Maximal „OK“, aber eher ’ne 4 bis 4-. Also gerade noch so erträglich. Das Licht im Badezimmer war kaputt, die Klobrille war aus der Verankerung gebrochen, es war nur eine Rolle Klopapier vorhanden, nur drei Decken für vier gebuchte Personen, sehr sehr staubig und überall Flecken, die Handtücher musste ich erstmal waschen, da sie Flecken hatten, Müll und Haarspangen von irgendwelchen Vormietern, alte, vergilbte Grußzettel von Vormietern und ein Futon, das nach Füßen roch. Aber dafür hatten wir eine Mikrowelle, keinen Schimmel (häufig bei den Nasszellen in Japan), eine funktionierende Waschmaschine und jede Menge verschiedenster Waschmittel, die von Reisenden zurück gelassen wurden. Außerdem hatten wir ein Fernsehgerät. Ich gucke zwar eigentlich nie Fernsehen (ich glaube, wir haben unseren TV zu Hause nach dem Umzug immer noch nicht angeschlossen (nur die Dreamcast und die Wii hängen da dran)), aber in Japan ist das schon was anderes. Ich mag den Klang der Sprache. Außerdem ist im japanischen TV mehr los, als bei uns. Also kann man sagen, es war gerade noch in Ordnung. Auch wenn der Kühlschrank zwar irgendwie beim Kompressorgang fürchterlich Krach machte (es klapperte, als ob da irgendwas lose war…), war er dennoch ein funktionierender Kühlschrank, der mein Bier und unser Eis bewachte.

Ich war dennoch sehr froh, als wir endlich gehen mussten. Wir hatten bereits so gut wie alles am Abend zuvor gepackt; hatten dementsprechend also nicht mehr viel zu tun. Ich ging duschen, bei den Anderen reichte die Katzenwäsche. Danach gings los. Unser Host im zweiten Airbnb war super nett uns lies uns unser Gepäck gleich um 11:30 Uhr ins neue Heim bringen. Das alte Zimmer mussten wir um 11 verlassen. Das ist aber üblich. Um 11 gehst Du und bis 15 Uhr wird gesäubert. Dann darf der nächste rein. So war es nun auch beim zweiten „Kawaii“-Apartment. Aber, wie gesagt, wir durften unsere Habseligkeiten bereits um 11:30 Uhr ins Zimmer bringen. Danke!

OK, dann haben wir ’ne Menge Zeit. Uns wurde bereits das Pocketwifi mitgegeben, also konnten wir in den nächstgelegenen Park gehen. Das gerade Hanami in Japan ist, hatte Kasumi ja schon erwähnt. Ein paar Eindrücke möchte ich hier noch teilen.

Unser neues Schlupfloch war dann wesentlich angenehmer. Ja, hier gab es dann den Schimmel im Badezimmer (bzw. die Stockflecken) und ein Fenster ist kaputt. Also … es war gebrochen, ist geklebt und lässt sich nun nicht mehr öffnen. Außerdem ist der Balkon eher sowas wie ein Garten, der seit zwei Jahren nicht mehr gepflegt wurde. Im besagten Garten stehen Putzmittel und die Waschmaschine. Stimmt. Im Garten. Bzw. auf dem Balkon. Ich liefere noch Fotos nach 😉

Hier gibt es leider keine Mikrowelle und auch keinen Fernseher. Aber dafür ist der riesige Kühlschrank leiser – in dem übrigens schon Bier vom Host für uns kalt gestellt wurde – es ist viiieeel sauberer und riecht wesentlich angenehmer. An… äh Kondome wurde auch gedacht. Und an Binden. Und es gibt hier Tonnen an Medikamente. Und … naja, egtl alles was man so braucht.

Obwohl das Apartment hier quasi im Keller ist und von der Yakuza überwacht wird (hmm, wenn ich darüber nachdenke könnte das aber unsere Sicherheit erhöhen … ) ist es hier viel angenehmer als in der anderen Bude. Ja, obwohl hinter dem Balkon eine Wand ist, man also quasi nichts sehen kann, ist es hier schöner. Und ja, auch wenn wir peinlichst darauf achten nicht zu laut zu sein, damit wir keinen stören (unser Host hat uns sogar gesagt, wir sollen auf der ganzen Straße zum Apartment nicht reden) gefällt es uns hier besser.

Ach und die Waschmaschine hier ist cooler ^.^ alte Hitachi…

Wir waren übrigens die meiste Zeit unseres Aufenthaltes in irgendwelchen Second Hand Läden. Davon gibts hier wirklich an jeder Ecke FÜNF. In Shimokitazawa gibt es egtl nur 7-11s, Family Marts, Lawsons und die anderen 80% sind 2nd-Hand Läden. Oh ok, 3% Schuhläden. Aber dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Pokemon-Center und soooo

Hallo Menschen,

gestern haben wir dem Pokemon Center in Toshima einen Besuch abgestattet.

Wir sind mit der Bahn gefahren und haben es geschafft – mit Hilfe eines sehr geduldigen Bahnangestellten – dass auch die Kinder einen Pasmo ausgestellt bekommen. Ich habe das ja schon nach unserem ersten Japan-Urlaub erwähnt, aber ich erwähne es immer wieder gerne: Japaner sind furchtbar freundlich. Ich fühle mich jedes Mal schlecht, wenn ich sehe wie viel Mühe man sich meinetwegen macht. Selbst wenn sie kein oder nur sehr schlechtes Englisch sprechen versuchen die Menschen alles mögliche um zu helfen… und das nur weil ich da stand und gesagt habe: „Sumimasen… äh… do you speak english?“ Dann wird entweder schnell ein anderer Kollege herbeigerufen, der Englisch kann oder sie versuchen selbst in ihrem gebrochenem Schulenglisch und mit Händen und Füßen zu erklären wovon sie sprechen. Oder aber sie sprechen weiter Japanisch und blicken hoffnungsvoll in meine Augen um darin abzulesen, ob und was ich gerade verstehe und was nicht.

Ach ja – Pokemon Center! Auf dem Weg dorthin haben wir uns in einem kleinen Park ausgeruht. Es war nämlich warm draußen. Sehr warm. Außerdem strengt das viele Laufen ganz schön an. Man kommt zwar mit den U-Bahnen sehr schnell überall hin, aber teilweise sind die Wege die man in den U-Bahnhöfen zurücklegen muss ziemlich lang. Manchmal kommt man sich wie in einem einzigen unterirdischen Riesenkaufhaus vor in dem zufällig auch Bahnen fahren…

 

Im Pokemon Center angekommen gab es viel zu entdecken. Plüschtiere, Kissen, Taschen, Brotdosen, Stifte, Blöcke, Schlüsselanhänger und vieles mehr mit Pokemon bedruckt. Und obwohl wir da so im Pokehimmel schwebten muss ich als alt eingesessener Pokefan sagen… dass da irgendwie nichts für mich dabei war. Das Angebot hat mich etwas überfordert. Die Preise waren jetzt natürlich nicht besonders niedrig, aber das erwartet man bei solchem Merchandise auch so. Das was mich gestört hat war eher, dass es zu den Pokemon mit denen ich groß geworden bin gar nicht so viel Zeug gab. Was mich bei der schieren Menge an Pokemon die es inzwischen gibt nicht wundern sollte, aber ich war trotzdem ein bisschen traurig. Die Kinder wurden ihrerseits fündig und haben sehr schön Geld ausgegeben. Haben sie auch brav für gespart.

Auf dem Rückweg haben wir noch ein bisschen Geld in einigen UFO-Catchern und Gatcha-Automaten verlo-äh investiert! Und da man drinnen keine Fotos machen darf, gibt es nur welche von draußen:

 

 

 

 

 

 

Joa… Was noch? Mein Kopf raucht und es prasseln zu viele Eindrücke auf mich herein. Also… jedenfalls. Wir waren jetzt im Pokecenter. Yay! Voll cool und so. \^o^/

Bis bald

Kasumi ^.^/

Kirschblüten und UFO-Catcher

In Japan sind gerade die Kirschbäume am Blühen. Nach einer kurzen Rast haben wir uns heute Nachmittag nämlich nochmal auf den Weg gemacht die Gegend zu erkunden und haben diesen schönen Weg gefunden:

 

Hier noch ein paar schöne Ansichten:

Okay reicht erstmal. Jetzt habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon wie es hier aussieht. Wonnaschön. #^.^#

 

Die Kinder sind übrigens sehr fasziniert von den UFO-Catchern in den Game-Centern hier in der Nähe. Heute wurde das beharrliche Geld-Einwerfen sogar mit ein paar kleinen Preisen belohnt. Yay! Unter anderem purzelten Süßigkeiten und ein Plüschpinguin unten heraus. Der feine Herr nb hat gestern schon beim ersten Versuch ein Plüschtier ergattert.

 

Ganz nebenbei ist es sehr schön warm draußen. So 20°C und so. Und das obwohl es sehr kalt außerhalb des Futons ist.

Tschüßi.

 

Kasumi ^.^/

Cateriam 🐱

Oh man. Katzencafe. Jaja, Japantouristen müssen natürlich immer in ein Katzencafe. Wir waren das letzte Mal in keinem. Aber man will ja nicht mit den gängigen Klischees brechen. Also haben wir das heute nachgeholt. Wir waren im Cateriam

Egal was Tierschützer jetzt sagen mögen, an Tierquälerei erinnert dies wirklich nicht. Die Mitarbeiter sind sehr liebevoll zu den Katzen und wir wurden zu beginn angehalten, dass wir die Katzen in keiner Weise stören dürfen. Kinder unter fünf Jahren sind verboten. Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung der Eltern das Cafe betreten. Außerdem mussten wir unsere Schuhe ausziehen, uns gründlich die Hände waschen und anschließend mit Alkohol desinfizieren. Erst dann durften wir zu den Katzen.

Das Cafe hat eine ziemliche Wohnzimmeratmosphäre. Man sitzt irgendwo rum und die Katzen laufen da so lang. Sie scheinen schon sehr früh an Menschen gewöhnt zu sein, denn sie sind extrem zutraulich. Die Mitarbeiter passen ständig auf, dass man den Katzen nicht zu viel abverlangt und sie in Ruhe „leben“ können. Eigenes Katzenfutter mitbringen ist verboten. Und sonst auch dürfen die Katzen nicht gefüttert werden. Man konnte zwischen 30 und 60 Minuten Aufenthalt wählen. Wir waren nur 30 Minuten da, merkten aber, dass das doch ziemlich knapp von der Zeit her war.

Eigentlich kann man sagen, dass das Katzencafe nichts anderes als ein normales Cafe mit kleiner Auswahl ist. Es gab nur eine Hand voll Dinge zu bestellen. Der einzige Unterschied ist, dass da Katzen rum laufen. Die Katzen werden nicht besonders dressiert oder anderes. Sie laufen da einfach nur lang. Wie bei Dir zu Hause…

Japan… again!

Ohayo!

Nun sind wir endlich wieder in Japan. Und diesmal habe ich sogar meinen Geburtstag hier feiern können. Yay!

Wir sind diesmal mit einer 787 geflogen, die fürchterlich laut war. Aber das haben die Boeings wohl so an sich.

Im Flugzeug war es fürchterlich warm. Letztes Mal war es fürchterlich kalt. Vielleicht wirds dann nächstes Mal sehr angenehm?

Japan Airlines hieß diesmal die Fluggesellschaft, die uns nach Tokyo brachte. Es war wirklich merkbar anders als mit Air China. Nicht besser oder schlechter. Aber anders. Air China ist irgendwie deutscher… ähh, strikter. Strenger. Und durchgeplanter. Japan Airlines ist wesentlich freundlicher. Air China war nicht unhöflich, aber sie haben keine Zeit an Höflichkeiten verschwendet. Japan Airlines nahm sich immer die Zeit für Freundlichkeit. Bei Air China gab es wesentlich mehr Getränke und Snacks. Dieses Mal hatten wir fast ein bisschen zu viel Durst.

Interessant ist die Sauberkeit. Von der Toilette konnte man diesmal nach 11h Flug quasi noch essen. Beim Air China Flug waren die Toiletten schon nach wenigen Stunden nicht mehr benutzbar. Man hatte das Gefühl, das der komplette Toilettenraum als Kloschüßel angesehen wurde.

Ansonsten war es schön. Wir saßen in der Mitte. Unser Gepäck ist vollständig angekommen.

Ich habe übrigens Geburtstag. Achja, sagte ich ja schon ^.^